Hobbyentwickler:
Ein Computerspiel - Hobbyentwickler ist ein unabhängiger Spieleentwickler, der in seiner Freizeit nichtkommerzielle Computerspiele entwickelt.
Für viele Spieleenwickler ist die Hobbyszene verbunden mit der Hoffnung auf einen Einstieg in die berufliche Computerspielentwicklung.
In der Zeit der Heimcomputer, ca. 1977 bis ca. 1990, entwickelten viele Hobbyisten eigene Spiele, die oft "zum Abtippen" in Zeitschriften abgedruckt
wurden, und die zumindest in den ersten Jahren (bis etwa 1983) kommerziellen Spielen kaum nachstanden.
Heute jedoch wird der größte Teil der Hobbyentwickler-Szene durch Entwickler ausgemacht, die bekannte kommerzielle Spiele verändern,
um neue Spielinhalte zu erzeugen. Durch die sehr gute Grundlage eines bereits bestehenden Programmgerüsts
(vor allem der Game Engine) und dem hohen Bekanntheitsgrad des ursprünglichen Spiels, können Mods (von Modification) relativ schnell große
Kreise erreichen.
Ein kleinerer Teil der Szene programmiert die Spiele dabei in noch höherem Maße selbst. Dabei wird meist entweder eine der vielen
Open Source-Spielengines verwendet oder sogar eine eigene Engine programmiert. Bei diesen komplexen Projekten steht der Lerngewinn bei
der Programmierung eines derart komplexen Systems nicht selten sogar mehr im Vordergrund als das potentiell entwickelte Spiel.
Die Distribution der Hobbyprojekte erfolgt seit ca. 1995 fast ausschließlich über das Internet.